Die
Fertigung der Naturhornbrille |
Die Aufbereitung des Horns ist neben der Farbwahl entscheidendes Kriterium für
die Güte einer Büffelhorn-fassung. Die Hörner der Wasserbüffel sind
fest und massiv.
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Die Rohlinge zur Brillenfertigung werden in Längsrichtung aus dem massiven Teil heraus-geschnitten. Bei den sogenannten Vasenhörnern, diese sind im oberen Teil hohl und lediglich die Spitze ist massiv, wird ein Horn zunächst in Faserrichtung der Länge nach aufgespalten, erhitzt und danach gepresst.
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Aus diesen gepressten, halben Hörnern werden Rohlinge herausgeschnitten, die dann für die Bril-lenherstellung weiter verwendet werden.
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Durch neue Techniken können mittlerweile ver-schiedene Arten Horn miteinander kombiniert werden, was neue Farbvarianten ermöglicht. Zusätzlich werden andere natürliche Materialien, wie Seide und Wurzelholz eingearbeitet. Durch die vielfältigen Kombinationen gibt es heute echte Hornfassungen in allen erdenklichen und gewünsch-ten Farbvariationen.
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Der entstandene Rohling, gleich ob aus einem einzigen massiven Teil in Naturfarbe oder aus mehreren Schichten zusammengesetzt, stellt die Basis für eine Brillenfassung dar.
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Hier wird zunächst die Innen-, danach die Aussenform ausgefräst, wobei
schon bei diesem Arbeitsgang Form, Farbe und Maserung der späteren
Brille festgelegt werden. Danach erhält sie am Schleifstein die gewünschte
Kontur. Dann wird die Brille in reiner Handarbeit
weiterverarbeitet: gefeilt, geschabt.
Wenn die Form der Brille weitgehend fertiggestellt ist, werden
Scharniere eingeschwemmt, d.h. in Bohrungen unter Hitzeeinwirkung
eingeschwemmt. Verwendet werden Qualitätsscharniere aus
deutscher Fertigung. Damen mit einem besonderen Fingerspitzengefühl
übernehmen die Endpolitur der Brille. Diese Politur bietet auch einen
Schutz gegen natürliche Umwelteinflüsse.
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Zum Abschluß werden alle Brillenfassungen noch einer strengen Qualitätssicherung unterzogen. Nur Produkte in einem einwandfreien Zustand dürfen unser Haus verlassen.
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